Hochauflösender Kodierer

Ein hochauflösender Kodierer ist meist ein Rotations- oder Winkelkodierer mit einer Auflösung von > 10.000 Zählsignalen pro Umdrehung (cpr) und oft > 100.000 cpr. Für inkrementale Kodierer mit A/B Impulsausgabe, wird die Auflösung als die vierfache Impulsanzahl pro Umdrehung festgelegt, da für jeden Impuls im Strom A zwei Flanken und für jeden Impuls im Strom B zwei Flanken gezählt werden. Bei absoluten Kodierern wird die Auflösung gewöhnlich als Anzahl der Messbits pro Umdrehung angegeben, z.B. 18 Bits oder 262.144 cpr, 19 Bits oder 524.288 cpr. etc.

Hochauflösende Kodierer werden häufig für die Präzisionssteuerung von Drehzahlen bzw. Positionen eingesetzt, besonders, wenn Steuerung bei sehr niedrigen Drehzahlen gefordert ist. Ein klassisches Beispiel ist die Steuerung der Winkelbewegung von Anzeigegeräten wie Kameras, Teleskopen, Radargeräten oder Waffensystemen. Diese werden auf entfernte aber bewegliche Ziele gerichtet und dafür sind präzise aber langsame (Azimut- oder Höhen-) Antriebsmotoren erforderlich.

Induktive Kodierer oder ‘IncOders’ sind mit standardmäßigen Auflösungen von bis zu 22 Bits oder etwa 4 Mio. cpr hervorragend für solche Anwendungen geeignet. Besonders die Zettlex IncOders garantieren eine Wiederholungsrate von +/-1LSB (least significant bit = Bit mit dem niedrigsten Stellenwert), was bedeutet, dass ihre Spezifizierung die realitätsgetreue Auflösung angibt. Dies ist mit anderen Kodierern (optisch oder kapazitiv) mit hoher Auflösung zu vergleichen. In der Praxis ist die tatsächliche Auflösung jedoch viel geringer, da die LSBs durch erhöhtes Rauschen und Flimmern gestört werden.

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