Werden Zettlex Sensoren durch Metallobjekte in unmittelbarer Umgebung beeinträchtigt?

Die Produktreihen IncOder und LINTRAN werden nicht durch Metallobjekte in der Nähe beeinflusst.

Metallobjekte in der Nähe sind lediglich für OEM- oder unverpackte Sensoren zu berücksichtigen – in anderen Worten solche, die in einer mechanischen Struktur untergebracht werden. Auf einigen unserer Datenblätter für OEM- oder unverpackte Sensoren werden Sie einen „Ausschlussbereich“ für Metall sehen.

Metallobjekte, oder genauer gesagt leitfähige Objekte, beeinflussen die Zettlex Sensoren nur, wenn sie in direkter Nähe zu den Wicklungen des Sensors stehen. Diese Wicklungen sind an den Hauptflächen der Sensorantenne (Stator) oder des Ziels (Rotor) vorhanden. Die magnetischen Eigenschaften dieser Materialien haben keinen Einfluss – die dominante Wirkung bezieht sich auf deren Leitfähigkeit.

Leitfähige Materialien können das Sensorfeld beeinflussen, wenn sie in direkter Nähe zu den Sensorwicklungen stehen, da sie einen Flusspfad für das Sensorfeld bieten können. Dies kann die Messleistung des Sensors beeinflussen.

Wenn wir von Metallobjekten sprechen, meinen wir für die meisten Zwecke damit leitfähige Objekte. Anders ausgedrückt sind das Objekte aus Aluminium, Stahl, Edelstahl, Messing, Kupfer, Gusseisen etc. Die Leitfähigkeit von Materialien wie Polymer, Glas, Wasser, Vergussmasse oder Keramik hat keine Auswirkungen.

Metallobjekte um die Peripherie oder äußeren Kanten der Wicklungen eines Zettlex Sensors zeigen wenig oder keine Auswirkungen. Demzufolge haben Metallwellen durch die Mitte eines Drehwinkelsensors oder ein Metallgehäuse rund um die Peripherie eines Drehwinkel- linearen oder kurvenförmigen Sensors wenig oder keinen Einfluss.

Der Hauptpunkt, der zu berücksichtigen ist, sind Metallobjekte direkt hinter der Antenne (Stator) oder dem Rotor (Ziel) des Sensors.

Bei Drehwinkelsensoren, deren Wicklungen einen Innenradius r und einen Außenradius R haben, müssen Metallobjekte nur dann berücksichtigt werden, wenn sie näher als (R-r)/2 an den rückseitigen Flächen des Stators oder Rotors sind. Dies sind üblicherweise die Abmessungen für den Abstandsbereich, der auf einigen Datenblättern von Zettlex zu finden ist. Metallobjekte können innerhalb dieses Bereichs eingreifen, wenn sie eine niedrigere Leitfähigkeit haben (z. B. Edelstahl); einen kleinen Querschnittsbereich relativ zum Bereich der Wicklungen haben (z. B. einen Zylinderstift oder Stift mit kleinem Durchmesser) oder ein konstanter Flächenaspekt sind (z. B. ebenes Stahl- oder Kupferblech). In solchen Fällen können die Metallobjekte üblicherweise innerhalb eines Bereichs von (R-r)/4 der rückseitigen Flächen der Stator- oder Rotorwicklungen vorhanden sein, ohne die Messleistung zu beeinträchtigen.

Bei linearen oder Drehwinkelsensoren, bei denen die Wicklungen eine Länge L (entlang der Messachse) und Breite T (über die Messachse) haben, sind Metallobjekte nur dann zu berücksichtigen, wenn sie näher als t/2 zu den rückseitigen Flächen der Antenne oder des Ziels sind. Dies sind üblicherweise die Abmessungen für den Abstandsbereich, der auf einigen unserer Datenblättern zu finden ist. Metallobjekte können innerhalb dieses Bereichs eingreifen, wenn sie eine niedrigere Leitfähigkeit haben (z. B. Edelstahl); einen kleinen Querschnittsbereich relativ zum Bereich der Wicklungen haben (z. B. einen Zylinderstift oder Stift mit kleinem Durchmesser) oder ein konstanter Flächenaspekt sind (z. B. ebenes Kupfer oder Stahlblech). In solchen Fällen können die Objekte üblicherweise innerhalb eines Bereichs von t/4 der rückseitigen Flächen der Stator- oder Rotorwicklungen vorhanden sein, ohne die Messleistung zu beeinträchtigen.

Metallobjekte außerhalb der oben genannten Abmessungsbereiche haben keinen Einfluss auf die Sensorleistung.

In einigen Fällen ist es nicht möglich, Metallobjekte außerhalb solcher Ausschlusszonen zu positionieren. Wenden Sie sich für solche Fälle bitte an Zettlex – wir können eventuell ein Sensordesign ändern, so dass der Sensor mit sehr nahen Metallobjekten vereinbar ist. Dies wurde bereits erfolgreich zu zahlreichen Anlässen durchgeführt, wenn Platz ein vordergründiges Argument war.

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